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Anfahrt und die Geschichte über den Gramschatzer Wald

So erreichen Sie das Walderlebniszentrum

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Geschichte Gramschatzer Wald (Kurzfassung)

* Der Gramschatzer Wald ist eines der 3 großen geschlossenen Staatswald-Gebiete im Nahbereich von Würzburg (zusammen mit Guttenberger und Irtenberger Wald).

* stockt im relativ waldarmen Landkreis Würzburg auf allerbesten Böden, die im Umfeld des Gramschatzer Waldes seit vielen Jahrhunderten gerodet sind und einer ertragsreichen Landwirtschaft dienen.




Geschichte:

Der Gramschatzer Wald gelangte vor 1000 Jahren als ehemaliges Königsgut durch eine Schenkung des Kaisers Heinrich II. an Bischof Heinrich I. als Wildbann an das Hochstift Würzburg.

Seine Erhaltung als geschlossenes Waldgebiet vor den Toren von Würzburg hat der Gramschatzer Wald sehr stark der Jagdleidenschaft der Würzburger Bischöfe zu verdanken, die den Wald als Bannwald für die Jagd besonders im Auge hatten.

Der Gramschatzer Wald wurde aber auch früh intensiv forstwirtschaftlich genutzt. Zunächst waren es wohl ungeregelte Nutzungen bei denen jeder sich aus dem Wald nahm, was er brauchte.

Bereits im 13. Jahrhundert waren jedoch Förster im Gramschatzer Wald beschäftigt, um die vielfältigen Ansprüche und Bedürfnisse der Bischöfe, der Adeligen und der einfachen Bürger in der Umgebung des Gramschatzer Waldes in geordnete Bahnen zu lenken. Der Raubbau am Wald sollte verhindert werden.

Erste Waldordnungen gab es um 1570 in denen der Verjüngungsbetrieb geregelt wurde:
Statt unordentlichen Hauens und Wüstens, wie jeden gelüstete sollte jetzt die Nutzung schlägweise erfolgen und Hegreiser übergehalten bzw. neugepflanzt werden, damit viel Bauholz aufgezogen werde.
Jahrhunderte lang war der Gramschatzer Wald dann von der Mittelwaldwirtschaft geprägt, der sich die Eigenschaft vieler Laubbäume, aus dem Stock (also dem abgeschnittenen Reststumpf eines Baumes) auszuschlagen, zu Nutze macht. Die aus dem Stock neu ausgewachsenen Triebe erntete man nach wenigen Jahren als Brennholz. Sogenannte Lassreidel (60 - 90 Stück/ha) das waren vereinzelt auf der Fläche verteilte Bäume (häufig Eiche), wuchsen über viele Jahrzehnte zu Bauholz heran.
Dieser Mittelwaldbetrieb wurde bereits 1574 in einer Gramschatzer Waldordnung von Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn verbindlich eingeführt und bedeutete den Anfang einer nachhaltigen Laubholzwirtschaft. Dieser Mittelwaldbetrieb dauerte bis ins 19. Jahrhundert. Der gesamte Gramschatzer Wald war in 27 Schläge von 30 ha eingeteilt. Jedes Jahr wurde in einem Schlag ein Unterholzhieb zur Gewinnung von Brennholz ausgeführt. Dabei wurden 15 bis 90 Bäume pro Hektar stehen gelassen, um zu Bauholz heranwachsen zu können. Zum Schutz des Jungwuchses auf der beernteten Fläche durfte 5 Jahre kein Vieh eingetrieben werden.

Mit einer einfachen Forsteinrichtung begann man 1843 auf großer Fläche zum Hochwaldbetrieb mit 120jährigem Umtrieb überzuleiten. Bei dieser Art der Waldbewirtschaftung wachsen alle Bäume auf der Fläche bis zu erntereifen Dimensionen. Dann wird der Bestand geerntet und anschließend das Nachwachsen des neuen Bestandes (Verjüngung) gesichert. Die Verjüngung erfolgte ausschließlich aus Naturverjüngung, das heißt Samen der vor Ort vorhandenen Bäume, also zunächst noch ohne größere künstliche Pflanzungen. Teilflächen blieben aber temporärer noch Mittelwald (Übergangswald), andere Teilflächen wollte man dauerhaft als Mittelwald weiter bewirtschaften. Der Schwerpunkt lag beim Laubholz, selten wurden Nadelbäume (Dannen), meist Kiefern gepflanzt.

Die Waldstandsrevision 1868 leitete den Übergang zum Hochwaldbetrieb auf ganzer Fläche ein. Rückschläge in der Naturverjüngung oder bei Eichensaaten führten zur verstärkten Einbringung von Fichte und Kiefer und später zu flächigen Nadelholzbeständen.

Eigentumsstruktur:

Staatswald
Summe Staatswald 2.478 ha = 62 %

Kommunalwald
Stadtwald Arnstein (Teilflächen) 254 ha
Gemeindewald Rimpar 722 ha
Gemeindewald Güntersleben (Teilflächen) 83 ha
Gemeindewald Hausen (Teilflächen) 185 ha
Summe Kommunalwald 1.244 ha = 31 %

Privatwald

in den Gemeinden Rimpar, Hausen, Güntersleben und Unterpleichfeld
(geschätzt) rd. 278 ha = 7 %

Gramschatzer Wald
gesamt rd. 4.000 ha



Baumartenverteilung Gramschatzer Wald

Fichte 10 %
Douglasie 1 %
Kiefer 6 %
Lärche 4 %

_Summe Nadelbäume: 21 %

Buche 32 %
Eiche 29 %
Edellaubbäume 8 % (vor allem Ahorn, Esche, Kirsche)
Sonstige Laubbäume 10 % (vor allem Hainbuche, Birke, Aspe)

_Summe Laubbäume: 79 %


Holzverbrauch für das Walderlebniszentrum

Verbaut wurden insgesamt 700 cbm Holz für Rohbau, Innenausbau und Terrasse.
Diese Holzmenge ist bei einem Zuwachs von 6,4 fm/ha in 10 Tagen im Gramschatzer Wald gewachsen.
(6,4 x 4.000 ha = 25.600 fm/Jahr : 365 Tage = 70 fm/Tag)


CO2 - Senke

In einer Tonne Bauholz sind 1,8 Tonnen CO2 gespeichert.
700 cbm Holz wiegen 300 Tonnen.
Im gesamten WEZ sind also 300 x 1,8 = 540 Tonnen CO2 gespeichert.


d. h., die im Walderlebniszentrum verbaute Holzmenge ist in 10 Tagen gewachsen.

 

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